Altes und Neues Testament

Die Seite erklärt, wie die Bibel entstand. Die christliche Bibel hat zwei Teile, das Alte und das Neue Testament. Das Alte Testament ist auch die Heilige Schrift der Juden, der Tanach. Es dauerte über 1000 Jahre, bis die Schriften fertig waren. Zuerst wurde mündlich weitergegeben, im 9. Jahrhundert v. Chr. begann man aufzuschreiben. Das Nordreich ging 722 v. Chr. durch die Assyrer unter, das Südreich 586 v. Chr. durch die Babylonier, danach wurden viele Bücher überarbeitet. Der Pentateuch (griechisch „Fünfgefäß“) sind die fünf Bücher Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium, zugleich die Tora der Juden. Psalmen und Weisheitsbücher sind eine Gebets- und Lebensschule, Propheten erinnern an Gottes Willen. Manche nennen das Alte Testament „Erstes Testament“, weil hier die Anfangserzählungen des jüdischen und des christlichen Glaubens stehen. Das Neue Testament hat 27 Schriften und entstand ungefähr zwischen 50 und 120 n. Chr. Die Briefe des Paulus sind die ältesten Texte, die Evangelien entstanden ab etwa 70 n. Chr. Zahl der Bücher: Tanach 24 (jüdische Zählung), Altes Testament 39 (evangelisch) und 46 (katholisch), Neues Testament 27. Die sieben Schriften Unterschied zwischen 39 und 46 rechnet nur die katholische Zählung zum Alten Testament. Die offene Aufgabe fragt, warum man das Alte Testament auch „Erstes Testament“ nennen kann.

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