Das Alte Testament

Von Abraham zum Land

Die Seite erzählt die Geschichte des Volkes Israel in Stationen. Abraham ist der erste der drei Erzväter (Abraham, Isaak, Jakob), seine Frau ist Sara, ihr Sohn Isaak. Um Rebekka wird für Isaak geworben. Jakob ist Isaaks Sohn und Abrahams Enkel, Gott gibt ihm den Namen Israel. Nach der Bibel stammen die zwölf Stämme Israels von den zwölf Söhnen Jakobs ab, die Listen der Stämme sind nicht überall gleich. Gott prüft Abraham: Er soll Isaak im Land Morija opfern (1. Mose 22), der Berg wird nicht genannt. Gott verspricht Abraham und seinen Nachkommen das Land Kanaan, das Gelobte Land, in dem Milch und Honig fließen. Mose führt die Israeliten aus Ägypten. Am Berg Sinai (an anderer Stelle Horeb genannt) erhält er die Zehn Gebote auf zwei Steintafeln. Er stirbt auf dem Berg Nebo, nachdem er das Land von dort gesehen hat. Sein Nachfolger Josua führt das Volk ins Land. Das erste Gebot lautet nach evangelischer Zählung: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ Juden zählen anders. Die Bundeslade ist ein heiliger Gegenstand, in ihr lagen die Steintafeln mit den Zehn Geboten. Sie war ein Zeichen für Gottes Gegenwart, stand im Allerheiligsten des Tempels in Jerusalem und gilt als das höchste Heiligtum Israels. JHWH (hebräisch יהוה) ist der persönliche Eigenname des Gottes Israels in der hebräischen Bibel und besteht aus vier Buchstaben.

Altes und Neues Testament

Die Seite erklärt, wie die Bibel entstand. Die christliche Bibel hat zwei Teile, das Alte und das Neue Testament. Das Alte Testament ist auch die Heilige Schrift der Juden, der Tanach. Es dauerte über 1000 Jahre, bis die Schriften fertig waren. Zuerst wurde mündlich weitergegeben, im 9. Jahrhundert v. Chr. begann man aufzuschreiben. Das Nordreich ging 722 v. Chr. durch die Assyrer unter, das Südreich 586 v. Chr. durch die Babylonier, danach wurden viele Bücher überarbeitet. Der Pentateuch (griechisch „Fünfgefäß“) sind die fünf Bücher Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium, zugleich die Tora der Juden. Psalmen und Weisheitsbücher sind eine Gebets- und Lebensschule, Propheten erinnern an Gottes Willen. Manche nennen das Alte Testament „Erstes Testament“, weil hier die Anfangserzählungen des jüdischen und des christlichen Glaubens stehen. Das Neue Testament hat 27 Schriften und entstand ungefähr zwischen 50 und 120 n. Chr. Die Briefe des Paulus sind die ältesten Texte, die Evangelien entstanden ab etwa 70 n. Chr. Zahl der Bücher: Tanach 24 (jüdische Zählung), Altes Testament 39 (evangelisch) und 46 (katholisch), Neues Testament 27. Die sieben Schriften Unterschied zwischen 39 und 46 rechnet nur die katholische Zählung zum Alten Testament. Die offene Aufgabe fragt, warum man das Alte Testament auch „Erstes Testament“ nennen kann.

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