Die Feste im Jahreskreis

Die Seite stellt sieben jüdische Feste vor, jeweils mit jüdischem Datum, Bedeutung und Brauch. Pessach (15. bis 22. Nisan, im März oder April) erinnert an die Befreiung aus Ägypten, dazu gehören ungesäuertes Brot (Mazzen), der Sederteller und das Vorlesen der Geschichte vom Auszug. Schawuot (6. bis 7. Siwan, Mai oder Juni) ist das Wochenfest, erinnert an die Zehn Gebote und ist ein Erntefest, man isst Milchspeisen und Honig. Rosch ha-Schana (1. bis 2. Tischri, September oder Oktober) ist das Neujahrsfest mit dem Schofar. Jom Kippur (10. Tischri, September oder Oktober) ist der Versöhnungstag, man fastet, am Ende wird das Schofar geblasen. Sukkot (15. bis 22. Tischri, September oder Oktober) ist das Laubhüttenfest und erinnert an die Wüstenwanderung, man baut eine Laubhütte. Manche zählen den 23. Tischri (Simchat Tora, Tag der Torafreude) dazu. Chanukka (25. Kislew bis 2. oder 3. Tewet, November oder Dezember) ist das Weihefest und erinnert an die Wiedereinweihung des Tempels, man zündet jeden Tag eine Kerze mehr an. Purim (14. oder 15. Adar, Februar oder März) ist das Losfest und erinnert an die Rettung des Volkes im Persischen Reich, man verkleidet sich und isst Süßigkeiten. Reihenfolge im Kalenderjahr ab Januar: Purim, Pessach, Schawuot, Rosch ha-Schana, Jom Kippur, Sukkot, Chanukka. Die Feste liegen im Kalender, den wir benutzen, jedes Jahr an anderen Tagen. Die offenen Aufgaben fragen nach dem Gottesbild eines Festes (zum Beispiel Gott als Befreier an Pessach, verglichen mit Ostern) und nach einem Fest, das das Kind selbst feiert und das zurückschaut.

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