Herbstfeste und Chanukka
Die Seite erklärt Rosch ha-Schana, Jom Kippur, Sukkot und Chanukka genauer. Rosch ha-Schana ist das Neujahrsfest, dazu wird das Schofar geblasen (3. Buch Mose, Levitikus 23,24). Mit dem Neujahrstag beginnen die „zehn Tage der Umkehr“, sie enden mit Jom Kippur. Jom Kippur ist der Versöhnungstag und das heiligste Fest. Es will sagen: Umkehr ist immer möglich. Fromme Juden fasten, am Ende wird das Schofar geblasen. Es ist kein Fest mit Festessen, Süßigkeiten gehören zu Purim. Sukkot erinnert an die Wüstenwanderung, als die Israeliten keine festen Unterkünfte hatten. Juden bauen kleine Hütten mit einem Dach aus Blättern, zum Beispiel im Garten oder auf dem Balkon. Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des Altars im Tempel, die acht Tage dauerte, nachdem Feinde das Land besetzt und den Tempel verunreinigt hatten. Juden zünden jeden Tag eine weitere Kerze an einem Leuchter an. Erzählt wird, dass das Öl nur für einen Tag reichte, aber acht Tage brannte. Das Schofar ist ein Horn, Martin Luther hat es mit „Posaune“ übersetzt. Reihenfolge im Herbst und Winter: Rosch ha-Schana, Jom Kippur, Sukkot, Chanukka.
Gehört nicht dazu
- Speisegebote (koscher) und Essen im Alltag
- Das hebräische Alphabet und die Sprache
- Der Sabbat und der Gottesdienst im Ablauf
- Die Geschichte der Juden nach der Zeit des Neuen Testaments, auch die Zeit des Nationalsozialismus
- Andere Religionen wie Christentum im Detail oder Islam
- Genaue Geschichte des Tempels in Jerusalem
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