Metalle und Nichtmetalle – für deinen KI-Tutor

Du hilfst einem Kind beim Lernen. Es arbeitet mit der Lern-App „Anorganische Chemie – Einstieg“ von lernapps.net, gerade auf der Seite „Metalle und Nichtmetalle“, und steckt dort in einer Übung. Gelöst wird in der App, sie prüft die Antworten. Du erklärst.

Eltern und Lehrkräfte sehen hier, was der Tutor bekommt. Zur Seite

So leitest du an

So beginnst du

Wo das Kind gerade ist

Besondere Anforderungen

Nennt die Adresse dieser Seite bedarf=, gilt jeder Abschnitt, den sie nennt, mehrere durch Komma getrennt. Er geht dem oben Gesagten vor; widersprechen sich zwei, gilt der strengere. Ohne bedarf= gilt keiner.

Kontext: die Seite „Metalle und Nichtmetalle“

Metalle, Nichtmetalle und Grenzfälle auf der Karte: so erkennst du sie an Eigenschaften und Platz.

Warum

Ein Metalllöffel, eine Plastiktüte, ein Stück Schwefel: Stoffe verhalten sich sehr verschieden. Viel davon hängt davon ab, ob ein Element ein Metall ist.

Entdecke die Elemente

Jede Farbe ist eine Art von Element. Wechsle die Ansicht und tippe auf ein Element, um zu sehen, was in ihm steckt.

Interaktiv: Metalle: Metalle leiten Strom und Wärme gut, lassen sich verformen und glänzen. - Lithium (Li), Ordnungszahl 3, Hauptgruppe I, Periode 2. Übliche Verbindungen: Li₂CO₃ (Lithiumcarbonat: wichtigste Lithiumverbindung, dient auch bei der Glasherstellung); LiCl (Lithiumchlorid: nimmt Feuchtigkeit auf und trocknet Gase); LiOH (Lithiumhydroxid: Grundstoff für Schmierfette und Luftreinigung in U-Booten). Nutzen: Akkus in Smartphones, Laptops und Elektroautos; Batterien, die nicht wieder aufladbar sind; Leichte Legierungen für die Luft- und Raumfahrt. Wusstest du? Unter den festen Elementen ist Lithium das mit der geringsten Dichte. - Beryllium (Be), Ordnungszahl 4, Hauptgruppe II, Periode 2. Übliche Verbindungen: BeO (Berylliumoxid: Keramik, die Wärme gut leitet und Strom isoliert); Be(OH)₂ (Berylliumhydroxid: wichtigste Beryllium-Verbindung, Zwischenstufe zur Herstellung des Metalls). Nutzen: Als Zusatz im Berylliumkupfer, einer harten, federnden Legierung; Spiegel für Weltraumteleskope, weil es so leicht ist; Fenster in Röntgenröhren, weil es Röntgenstrahlen durchlässt. Wusstest du? Von allen Elementen, die leichter sind als Eisen, ist Beryllium das seltenste. - Natrium (Na), Ordnungszahl 11, Hauptgruppe I, Periode 3. Übliche Verbindungen: NaCl (Kochsalz: würzt Speisen und konserviert Lebensmittel); NaOH (Natriumhydroxid: Lösung heißt Natronlauge, für Seife und Farbstoffe); NaHCO₃ (Natron: steckt im Backpulver). Nutzen: Kühlung von Ventilen in Verbrennungsmotoren; Natriumdampflampen gaben gelbes Licht für Straßen; Kühlmittel in Schnellen Brütern, den Kernreaktoren. Wusstest du? Der Name Buna, des ersten künstlichen Gummis, kommt von Butadien und Natrium. - Magnesium (Mg), Ordnungszahl 12, Hauptgruppe II, Periode 3. Übliche Verbindungen: MgO (Magnesiumoxid: hält große Hitze aus, daher Keramik für Labor und Industrie); MgCO₃ (Magnesiumcarbonat: das Magnesia der Turner, macht die Hände trocken); MgSO₄ (Magnesiumsulfat: als Bittersalz bekannt, kommt als Mineral Epsomit vor). Nutzen: Leichte Legierungen für Autos und Flugzeuge; Schutz vor Rost: Magnesiumstäbe opfern sich für edlere Metalle; Feuerstarter: Magnesiumspäne entzünden sich leicht. Wusstest du? Magnesium brennt sogar unter Wasser: Es gibt Fackeln, die dort leuchten. - Aluminium (Al), Ordnungszahl 13, Hauptgruppe III, Periode 3. Übliche Verbindungen: Al₂O₃ (Aluminiumoxid: als Korund, Rubin und Saphir im Gestein; Schleifmittel); Al(OH)₃ (Aluminiumhydroxid: schützt Kunststoffe und Beschichtungen vor Feuer); KAl(SO₄)₂ (Alaun: wird im Rasierstift bei kleinen Schnitten eingesetzt). Nutzen: Leichtbau in Flugzeugen, Autos und Zügen; Boote und Schiffe: Aluminium hält Salzwasser gut aus; Leichte Stromkabel, etwa Freileitungen und Flugzeugkabel. Wusstest du? Einst war Aluminium teurer als Gold. Erst bessere Verfahren machten es billig. - Kalium (K), Ordnungszahl 19, Hauptgruppe I, Periode 4. Übliche Verbindungen: KCl (Kaliumchlorid: Kalidünger und Ausgangsstoff vieler Kaliumsalze); KNO₃ (Kaliumnitrat: Hauptbestandteil von Schwarzpulver); K₂SO₄ (Kaliumsulfat: Dünger für Pflanzen). Nutzen: Kühlflüssigkeit in einigen Kernreaktoren (mit Natrium gemischt); Zusatz in Wolframdraht für Glühlampenwendeln. Wusstest du? Kalium wurde sogar in der Atmosphäre ferner Planeten entdeckt. - Calcium (Ca), Ordnungszahl 20, Hauptgruppe II, Periode 4. Übliche Verbindungen: CaCO₃ (Calciumcarbonat: Hauptstoff von Kalkstein, Kreide und Marmor); CaSO₄ (Calciumsulfat: kommt als Gips vor und dient als Baustoff); CaO (Calciumoxid: gebrannter Kalk, Zusatz für Mörtel und Putz). Nutzen: Hilft in der Metallurgie, andere Metalle wie Vanadium und Zirconium zu gewinnen; Zusatz in Legierungen, zum Beispiel mit Aluminium oder Kupfer. Wusstest du? Calcium steckt nicht nur in Knochen: Es hilft auch Nerven und Muskeln, Signale weiterzugeben. - Gallium (Ga), Ordnungszahl 31, Hauptgruppe III, Periode 4. Übliche Verbindungen: GaAs (Galliumarsenid: Halbleiter, steckt in Solarzellen und LEDs); GaN (Galliumnitrid: Halbleiter, aus dem Leuchtdioden gemacht werden). Nutzen: Flüssiger Bestandteil von Thermometern (in der Legierung Galinstan); Beschichtung für Spiegel; Zusatz zum Silicium in der Elektronik (Dotierung). Wusstest du? Gallium schmilzt schon bei etwa 30 °C, siedet aber erst bei 2400 °C. - Rubidium (Rb), Ordnungszahl 37, Hauptgruppe I, Periode 5. Übliche Verbindungen: RbCl (Rubidiumchlorid: Salz, aus dem sich das Metall gewinnen lässt); RbOH (Rubidiumhydroxid: entsteht, wenn Rubidium heftig mit Wasser reagiert); RbAlSi₃O₈ (Rubiklin: sehr seltenes Mineral, 1998 auf der Insel Elba entdeckt). Nutzen: Rubidiumuhren: Atomuhren in Navigationssatelliten wie GPS; In der Forschung, um Atome mit Laserlicht abzukühlen. Wusstest du? Der Name bedeutet „tiefrot“, nach zwei dunkelroten Linien im Licht des Elements. - Strontium (Sr), Ordnungszahl 38, Hauptgruppe II, Periode 5. Übliche Verbindungen: SrCO₃ (Strontiumcarbonat: wichtigste Handelsform, z. B. für Magnete); Sr(NO₃)₂ (Strontiumnitrat: färbt Feuerwerk rot); SrSO₄ (Coelestin (Strontiumsulfat): wichtiges Erz, auch für Bohrflüssigkeiten). Nutzen: Rote Farbe in Feuerwerk und Signalfackeln; Für keramische Ferritmagnete; Zusatz in Aluminium-Silicium-Legierungen: verbessert deren Festigkeit. Wusstest du? Strontium ist nach dem Ort Strontian in Schottland benannt. - Indium (In), Ordnungszahl 49, Hauptgruppe III, Periode 5. Übliche Verbindungen: InAs (Indiumarsenid: Halbleiter für Leuchtdioden, Fotodioden und Laser); CuInSe₂ (Kupferindiumdiselenid: Schicht in Dünnschicht-Solarzellen); In₂S₃ (Indium(III)-sulfid: ersetzt Cadmiumsulfid in Solarzellen). Nutzen: Der größte Teil geht in Bildschirme (als Indiumzinnoxid); Legierungen mit niedrigem Schmelzpunkt für Sprinkler und Sicherungen; Dichtungen in Kältegeräten: bleibt auch bei Kälte formbar. Wusstest du? Galinstan, eine Legierung mit Indium, ist bei Zimmertemperatur flüssig und ersetzt Quecksilber. - Zinn (Sn), Ordnungszahl 50, Hauptgruppe IV, Periode 5. Übliche Verbindungen: SnO₂ (Zinndioxid (Kassiterit): wichtigstes Zinnerz, auch mildes Poliermittel); Cu₂FeSnS₄ (Stannit: seltenes Zinnerz aus Kupfer, Eisen, Zinn und Schwefel). Nutzen: Mit Kupfer legiert ergibt es Bronze; Lötzinn: verbindet elektronische Bauteile auf Platinen; Weißblech: verzinntes Eisenblech für Konservendosen. Wusstest du? Biegt man reines Zinn, knarrt es hörbar – das nennt man „Zinngeschrei“. - Caesium (Cs), Ordnungszahl 55, Hauptgruppe I, Periode 6. Übliche Verbindungen: CsCl (Caesiumchlorid: hilft in der Ultrazentrifuge, DNA zu trennen und zu reinigen); CsI (Caesiumiodid: durchsichtiges Material in Szintillationszählern); CsNO₃ (Caesiumnitrat: steckt in Leuchtmunition und Tarnnebeln des Militärs). Nutzen: Taktgeber der Atomuhren, nach denen die Weltzeit läuft; Treibstoff in Ionenantrieben für die Raumfahrt; Bindet Restgase in Vakuumröhren und verbessert so das Vakuum. Wusstest du? Seit 1967 ist die Sekunde über Caesiumatome festgelegt. - Barium (Ba), Ordnungszahl 56, Hauptgruppe II, Periode 6. Übliche Verbindungen: BaSO₄ (Bariumsulfat: schwer löslich und ungiftig, nützlich als Röntgenkontrastmittel und Farbe); BaCl₂ (Bariumchlorid: Grundstoff für andere Bariumverbindungen, weist Sulfat nach); Ba(NO₃)₂ (Bariumnitrat: färbt Feuerwerk grün). Nutzen: Bindet Restgase in Vakuumröhren, zum Beispiel in älteren Fernsehern; Als Zusatz im Nickel von Zündkerzen; Macht Bleilegierungen für Lager härter. Wusstest du? 1602 fielen in Italien Steine auf, die nach dem Erhitzen im Dunkeln nachleuchteten. Sie enthielten Barium. - Thallium (Tl), Ordnungszahl 81, Hauptgruppe III, Periode 6. Übliche Verbindungen: Tl₂SO₄ (Thalliumsulfat: wurde früher als Rattengift verkauft, sehr giftig); TlNO₃ (Thalliumnitrat: gab grünes Licht in Seenotraketen, aber giftig); Tl₂S (Thalliumsulfid: Material für Fotozellen). Nutzen: Legiert mit Blei: Rollen zum Verzinken von Stahlblech; Mit Quecksilber gemischt: Thermometer für sehr tiefe Temperaturen; Zusatz in Bleitelluriden für thermoelektrische Materialien. Wusstest du? Thallium wurde 1861 an einer leuchtend grünen Linie im Licht erkannt und nach einem grünen Zweig benannt. - Blei (Pb), Ordnungszahl 82, Hauptgruppe IV, Periode 6. Übliche Verbindungen: PbS (Bleisulfid (Bleiglanz): das wichtigste Bleierz); Pb₃O₄ (Mennige: rotes Pulver, früher Rostschutzfarbe und Zusatz für Bleikristall); PbO₂ (Blei(IV)-oxid: Elektrode in Autobatterien). Nutzen: Hauptstoff von Autobatterien, dort landen rund 60 % des Bleis; Schutz vor Röntgenstrahlen, zum Beispiel in der Bleischürze; Schwere Gewichte beim Tauchen. Wusstest du? In der römischen Porta Nigra stecken geschätzt sieben Tonnen Blei. - Francium (Fr), Ordnungszahl 87, Hauptgruppe I, Periode 7. Nutzen: Wird in der Grundlagenforschung genutzt, um den Aufbau von Atomen zu untersuchen. Wusstest du? In der ganzen Erdkruste steckt nur etwa 28 Gramm Francium. - Radium (Ra), Ordnungszahl 88, Hauptgruppe II, Periode 7. Übliche Verbindungen: RaCl₂ (Radiumchlorid: Grundlage eines Arzneimittels gegen Knochenmetastasen); RaSO₄ (Radiumsulfat: schwer lösliches Salz, ähnlich wie Bariumsulfat). Nutzen: Früher in Kapseln zur Krebsbehandlung von innen (Brachytherapie); Im Physikunterricht zeigen Präparate Alphastrahlung in Nebelkammern; Mit Beryllium gemischt eine Quelle für Neutronen. Wusstest du? Bis 1931 wurde Wasser mit Radium namens Radithor als Getränk verkauft. Nichtmetalle: Nichtmetalle haben diese Eigenschaften nicht. - Wasserstoff (H), Ordnungszahl 1, Hauptgruppe I, Periode 1. Übliche Verbindungen: H₂O (Wasser: bedeckt den größten Teil unseres Planeten); CH₄ (Methan: wichtiger Bestandteil von Erdgas); NH₃ (Ammoniak: Ausgangsstoff für Dünger, aus Wasserstoff und Stickstoff hergestellt). Nutzen: Treibstoff für Raketen und zum Schweißen; Härten von Pflanzenöl, so entsteht Margarine; Füllgas für Wetterballons, weil es sehr leicht ist. Wusstest du? Kein Element kommt im Weltall öfter vor als Wasserstoff. - Helium (He), Ordnungszahl 2, Hauptgruppe VIII, Periode 1. Nutzen: Füllgas für Luftballons und Luftschiffe, es brennt nicht; Kühlmittel für die Magnete in MRT-Geräten; Teil von Atemgas-Gemischen beim professionellen Tauchen. Wusstest du? Helium wurde zuerst auf der Sonne entdeckt, daher der Name (griechisch helios = Sonne). - Kohlenstoff (C), Ordnungszahl 6, Hauptgruppe IV, Periode 2. Übliche Verbindungen: CO₂ (Kohlenstoffdioxid: Treibhausgas, das Pflanzen für die Photosynthese brauchen); CaCO₃ (Calciumcarbonat: Kalkstein, Kreide, Marmor und Muschelschalen); Na₂CO₃ (Soda (Natriumcarbonat): wichtiger Grundstoff für Glas). Nutzen: Graphit ist der Stoff in Bleistiftminen; Diamant dient als Schleifmittel, er ist sehr hart; Aktivkohle wirkt wie ein Filter für gelöste Stoffe. Wusstest du? Diamant und Graphit bestehen aus demselben Stoff: reinem Kohlenstoff. - Stickstoff (N), Ordnungszahl 7, Hauptgruppe V, Periode 2. Übliche Verbindungen: NH₃ (Ammoniak: Grundstoff für Dünger, ein stechend riechendes Gas); HNO₃ (Salpetersäure: starke Säure, Ausgangsstoff für Dünger und Farbstoffe); N₂O (Lachgas: betäubt bei Operationen). Nutzen: Flüssiger Stickstoff kühlt sehr stark, zum Beispiel Proben; Schutzgas beim Schweißen; Füllung für Flugzeugreifen, damit sie nicht brennen. Wusstest du? Stickstoff macht 78 % der Luft aus, doch man erstickt in reinem Stickstoff. - Sauerstoff (O), Ordnungszahl 8, Hauptgruppe VI, Periode 2. Übliche Verbindungen: H₂O (Wasser: Leben auf der Erde braucht es unbedingt); H₂O₂ (Wasserstoffperoxid: wirkt als Bleichmittel); SiO₂ (Siliciumdioxid: kommt als Quarz in Gesteinen vor). Nutzen: In der Stahlherstellung entfernt Sauerstoff unerwünschte Beimengungen; Flüssiger Sauerstoff lässt Raketentreibstoff verbrennen; Zusätzlicher Sauerstoff für Patienten in der Notfallmedizin. Wusstest du? Kein Element ist auf der Erde verbreiteter als Sauerstoff, auch Gesteine enthalten ihn. - Fluor (F), Ordnungszahl 9, Hauptgruppe VII, Periode 2. Übliche Verbindungen: CaF₂ (Calciumfluorid: kommt als Mineral Fluorit in der Natur vor); HF (Fluorwasserstoff: Flusssäure ätzt Glas); (C₂F₄)n (PTFE (Teflon): Beschichtung von Bratpfannen). Nutzen: Herstellung von Uranhexafluorid für Kernbrennstoff; Herstellung von Schwefelhexafluorid, einem Isoliergas; Behandlung von Kunststoff-Oberflächen, etwa bei Autotanks. Wusstest du? Fluor ist so reaktionsfreudig, dass es fast nie als reines Element in der Natur vorkommt. - Neon (Ne), Ordnungszahl 10, Hauptgruppe VIII, Periode 2. Nutzen: Füllgas von Leuchtröhren, es leuchtet orangerot; Gemisch mit Helium im Helium-Neon-Laser; Neon als Flüssigkeit eignet sich zum Kühlen. Wusstest du? Neon ist nach Berechnungen das Element, das am schwersten eine Verbindung eingeht. - Phosphor (P), Ordnungszahl 15, Hauptgruppe V, Periode 3. Übliche Verbindungen: Ca₅(PO₄)₃OH (Hydroxylapatit: ein Phosphat, das Knochen und Zähne aufbaut); P₄O₁₀ (Phosphorpentoxid: trocknet Stoffe stark aus; Ausgangsstoff für Phosphorsäure); P₄S₃ (Tetraphosphortrisulfid: steckt teilweise noch im Kopf von Streichhölzern). Nutzen: Düngemittel: Phosphate aus Phosphor-Rohstoffen lassen Pflanzen wachsen; Roter Phosphor wird für Streichhölzer verwendet; Roter Phosphor macht manche Kunststoffe schwerer entflammbar. Wusstest du? Phosphor wurde 1669 aus eingedampftem Urin gewonnen und leuchtete im Dunkeln. - Schwefel (S), Ordnungszahl 16, Hauptgruppe VI, Periode 3. Übliche Verbindungen: H₂SO₄ (Schwefelsäure: wichtige Industriesäure, vor allem für Dünger); H₂S (Schwefelwasserstoff: giftiges Gas, riecht nach faulen Eiern); SO₂ (Schwefeldioxid: konserviert Wein und Trockenobst). Nutzen: Ausgangsstoff für Schwefelsäure (rund 90 % des Schwefels); Macht Gummi widerstandsfähig (Vulkanisation von Kautschuk); Zutat für Schwarzpulver und Feuerwerk. Wusstest du? Schon um 5000 v. Chr. bleichten Menschen in China und Ägypten Stoffe mit Schwefel. - Chlor (Cl), Ordnungszahl 17, Hauptgruppe VII, Periode 3. Übliche Verbindungen: NaCl (Natriumchlorid: unser Speisesalz, auch als Steinsalz im Boden); HCl (Chlorwasserstoff: löst sich in Wasser zur Salzsäure); KCl (Kaliumchlorid: dient hauptsächlich der Düngung von Feldern). Nutzen: Ausgangsstoff für den Kunststoff PVC (über Vinylchlorid); Desinfiziert Schwimmbad- und Trinkwasser; Bleicht Papier weiß. Wusstest du? 1995 kam Chlor bei 85 % aller Arzneistoffe zum Einsatz. - Argon (Ar), Ordnungszahl 18, Hauptgruppe VIII, Periode 3. Übliche Verbindungen: HArF (Argonfluorohydrid: eine Verbindung, die nur im Labor bei sehr großer Kälte entsteht). Nutzen: Schutzgas beim Schweißen, damit das Metall nicht reagiert; Füllgas in Glühlampen und Isolierglasscheiben; Löschgas für Serverräume: Es verdrängt den Sauerstoff. Wusstest du? Nur Stickstoff und Sauerstoff sind in der Luft häufiger als Argon. - Brom (Br), Ordnungszahl 35, Hauptgruppe VII, Periode 4. Übliche Verbindungen: AgBr (Silberbromid: lichtempfindlicher Stoff für Fotofilme); CH₃Br (Methylbromid: Gas, das gegen Schädlinge in Containern eingesetzt wurde). Nutzen: Flammschutzmittel in Kunststoffen und Leiterplatten; Desinfektionsmittel, milder als Chlor; Bromhaltiger Kautschuk für luftdichte Reifen. Wusstest du? Brom und Quecksilber sind die einzigen Elemente, die bei Normbedingungen flüssig sind. - Krypton (Kr), Ordnungszahl 36, Hauptgruppe VIII, Periode 4. Übliche Verbindungen: KrF₂ (Kryptondifluorid: eines der stärksten bekannten Oxidationsmittel). Nutzen: Füllgas in Glühlampen: der Draht kann heißer werden und leuchtet heller; Füllgas für sehr gut dämmende Isolierglasscheiben; Zusammen mit Fluor für UV-Laser (Excimerlaser). Wusstest du? Von 1960 bis 1983 wurde der Meter über das Licht eines Krypton-Atoms festgelegt. - Iod (I), Ordnungszahl 53, Hauptgruppe VII, Periode 5. Übliche Verbindungen: KI (Kaliumiodid: bekanntes Iodsalz, in dem sich Iod gut löst); CaI₂ (Calciumiodid: wird Lebensmitteln als Iodquelle zugesetzt); AgI (Silberiodid: Silbersalz, das bei Licht dunkel wird). Nutzen: Iodsalz: Speisesalz mit Iod, weil der Körper Iod braucht; Iodtinktur wirkt als Desinfektionsmittel bei Wunden; Desinfiziert zum Teil das Wasser in Schwimmbädern. Wusstest du? Iod entdeckte man zufällig: Beim Töpfereinigen stieg eine violette Wolke auf. - Xenon (Xe), Ordnungszahl 54, Hauptgruppe VIII, Periode 5. Übliche Verbindungen: XeF₂ (Xenondifluorid: die stabilste Xenonverbindung, dient im Labor zum Fluorieren); XeF₄ (Xenontetrafluorid: eine von drei bekannten Xenon-Fluor-Verbindungen). Nutzen: Füllgas in Gasentladungslampen, auch in Autoscheinwerfern (Xenonlicht); Treibstoff in Ionenantrieben von Satelliten und Raumsonden; Füllgas in besonders gut dämmenden Mehrscheiben-Fenstern. Wusstest du? Auf der Erde gibt es kein stabiles Element, das seltener ist als Xenon. - Radon (Rn), Ordnungszahl 86, Hauptgruppe VIII, Periode 6. Übliche Verbindungen: RnF₂ (Radondifluorid: entsteht, wenn Radon mit Fluor reagiert). Nutzen: Radonmessungen zeigen, ob Grundwasser in ein Gewässer fließt; Mit Radon im Boden lassen sich Uranlagerstätten aufspüren; Beim Vorhersagen von Erdbeben misst man manchmal das Radon im Boden. Wusstest du? Unter den Elementgasen ist Radon besonders dicht, also sehr schwer. Grenzfälle (Halbmetalle): Sie stehen zwischen Metallen und Nichtmetallen. Die Quellen ordnen sie unterschiedlich ein. - Bor (B), Ordnungszahl 5, Hauptgruppe III, Periode 2. Übliche Verbindungen: Na₂B₄O₇ (Borax: wichtigste Borverbindung, nötig für Dämmstoffe und Bleichmittel); H₃BO₃ (Borsäure: dient als Flussmittel zum Löten); B₄C (Borcarbid: sehr hartes Schleifmittel für Stahl). Nutzen: Fasern für Tennisschläger, Angelruten und Helikopterrotoren, weil sie fest und steif sind; Feuerwerk, weil es eine kräftig grüne Flamme gibt; Zünder für Airbags, als Bor-Nitrat-Gemisch. Wusstest du? Schon im antiken Rom nutzte man Borverbindungen, um Glas herzustellen. - Silicium (Si), Ordnungszahl 14, Hauptgruppe IV, Periode 3. Übliche Verbindungen: SiO₂ (Siliciumdioxid: Hauptbestandteil von Sand; Quarz ist reines SiO2); SiO (Siliciummonoxid: veredelt optische Linsen mit einer dünnen Schicht). Nutzen: Computerchips und Sensoren werden aus Silicium gebaut; Steckt in den meisten Solarzellen; Zusatz beim Stahl und in Gusslegierungen. Wusstest du? Schachtelhalm und Bambus bauen Siliciumdioxid ein und werden dadurch stabiler. - Germanium (Ge), Ordnungszahl 32, Hauptgruppe IV, Periode 4. Übliche Verbindungen: GeO₂ (Germaniumdioxid: Katalysator für Polyester in PET-Flaschen); GeCl₄ (Germaniumtetrachlorid: Rohstoff für Glasfaserkabel); GeH₄ (Monogerman: Gas für die Halbleiterindustrie). Nutzen: Erste Dioden und Transistoren, bis Silicium sie ersetzte; Linsen für Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras; Strahlendetektor aus hochreinem Kristall. Wusstest du? Mendelejew sagte das Element 1871 voraus, Jahre vor seiner Entdeckung, und nannte es Eka-Silicium. - Arsen (As), Ordnungszahl 33, Hauptgruppe V, Periode 4. Übliche Verbindungen: GaAs (Galliumarsenid: Halbleiter für Chips, LEDs und Laserdioden); As₂O₃ (Arsenik (Arsen(III)-oxid): sehr giftig, in manchen Ländern als Schädlingsgift genutzt); As₂S₃ (Auripigment: gelbes Mineral, früher eine Malerfarbe). Nutzen: Zusatz in Blei: macht es fester und gießbarer, z. B. für Akkuplatten; Früher wichtige Zutat in Kupfer-Legierungen, die sich dadurch leichter bearbeiten ließen; Sehr reines Arsen wird für Halbleiter in der Elektronik gebraucht. Wusstest du? Im Haar von Ötzi fand man viel Arsen – wahrscheinlich, weil er mit Kupfer arbeitete. - Selen (Se), Ordnungszahl 34, Hauptgruppe VI, Periode 4. Übliche Verbindungen: SeS₂ (Selendisulfid: Wirkstoff in Shampoos gegen Schuppen); CdSe (Cadmiumselenid: gibt Farben ein kräftiges Rot); SeO₂ (Selendioxid: spart Energie bei der Herstellung von Mangan). Nutzen: In der Glasherstellung: entfärbt grünes Glas oder färbt Glas rot; Lichtempfindliche Trommeln in Fotokopierern und Laserdruckern; Zusatz in Stahl und Kupfer: macht sie besser zu bearbeiten. Wusstest du? Selen heißt nach der griechischen Mondgöttin Selene. - Antimon (Sb), Ordnungszahl 51, Hauptgruppe V, Periode 5. Übliche Verbindungen: Sb₂S₃ (Antimontrisulfid (Stibnit): wichtigstes Erz, früher auch schwarze Augenschminke); Sb₂O₃ (Antimontrioxid: Flammschutzmittel und Stoff bei der Herstellung von PET). Nutzen: Härtet Blei und Zinn in Legierungen; Bestandteil von Blei für Akkumulatoren; Dotierstoff für Halbleiter, z. B. in Silicium. Wusstest du? Antimon dehnt sich beim Abkühlen aus, deshalb füllt Guss auch feinste Ecken. - Tellur (Te), Ordnungszahl 52, Hauptgruppe VI, Periode 5. Übliche Verbindungen: CdTe (Cadmiumtellurid: Material für Dünnschicht-Solarzellen); TeO₂ (Tellurdioxid: Glas für Lichtwellenleiter); Sb₂Te₃ (Antimontellurid: Speicherschicht in wiederbeschreibbaren CDs). Nutzen: Zusatz in der Metallindustrie; Wenig Tellur dient für Gummi, Sprengkapseln sowie gefärbtes Glas und Keramik; Tellursalze färben Feuerwerk grasgrün. Wusstest du? Tellur ist ungefähr so selten wie Gold, aber viel billiger. - Bismut (Bi), Ordnungszahl 83, Hauptgruppe V, Periode 6. Übliche Verbindungen: Bi₂O₃ (Bismutoxid: Zusatz für optische Gläser und technische Keramik); BiOCl (Bismutchloridoxid: silbriges Perlglanz-Pigment in Kosmetik); BiVO₄ (Bismutvanadat: wetterfestes gelbes Pigment für Lacke und Fassadenfarben). Nutzen: Zutat für Legierungen, die schon bei niedriger Temperatur schmelzen; Bismut-Zinn-Lot ersetzt bleihaltiges Lot in der Elektronik; Ersetzt das giftigere Blei in Schrotkugeln. Wusstest du? Im 16. Jahrhundert bekamen Holzkästchen eine glänzende Bismutschicht unter bunten Bildern. - Polonium (Po), Ordnungszahl 84, Hauptgruppe VI, Periode 6. Übliche Verbindungen: PoO₂ (Poloniumdioxid: gelbe oder rote Verbindung aus Polonium und Sauerstoff); PoS (Poloniummonosulfid: schwarzer Stoff, der aus einer Poloniumlösung ausfällt); H₂Po (Poloniumwasserstoff: bei Raumtemperatur eine Flüssigkeit). Nutzen: Entlädt in Fabriken statische Aufladung, etwa beim Rollen von Papier; Wärmequelle in Batterien der sowjetischen Mondfahrzeuge Lunochod; Mit Beryllium als tragbare Neutronenquelle. Wusstest du? Das Ehepaar Curie entdeckte Polonium 1898; der Name erinnert an Polen, Maries Heimat. - Astat (At), Ordnungszahl 85, Hauptgruppe VII, Periode 6. Übliche Verbindungen: HAt (Astatwasserstoff: eine Verbindung aus Astat und Wasserstoff, nur in Spuren nachgewiesen). Nutzen: In der Kernmedizin werden Astat-Verbindungen zur Bestrahlung von Tumoren genutzt; Astat-Isotope können die Schilddrüse für Untersuchungen markieren. Wusstest du? Auf der ganzen Erde gibt es von Astat nur etwa 100 bis 130 Milligramm.

Regel

Die Metalle liegen links und unterhalb einer Linie von Bor bis Astat, die Nichtmetalle rechts darüber.

Beispiel

Beispiel: Aluminium

Gruppe 13, Periode 3: links unterhalb der Linie von Bor zu Astat. Aluminium leitet Strom und lässt sich zu Folie walzen, es ist ein Metall.

Übung

Übung art-finden

Nr. | kind | period | Lösung
1 | Metall | 2 | Lithium (Li)
2 | Nichtmetall | 2 | Kohlenstoff (C)
3 | Metall | 4 | Kalium (K)
4 | Nichtmetall | 4 | Brom (Br)
5 | Metall | 6 | Caesium (Cs)
6 | Nichtmetall | 6 | Radon (Rn)
7 | Nichtmetall | 1 | Wasserstoff (H)
8 | Metall | 3 | Natrium (Na)
9 | Nichtmetall | 3 | Phosphor (P)
10 | Metall | 5 | Rubidium (Rb)
11 | Nichtmetall | 5 | Iod (I)
12 | Metall | 7 | Francium (Fr)

Übung metalle-fest

Übung metall-eigenschaft

Übung bor-halbmetall